Dienstag, 3. Juli 2018

finke verschlechtert seine Arbeitsbedingungen weiter

Das Familienunternehmen finke entfernt sich ab dem 20.06.2018 noch weiter von Manteltarifvertrag.

Im Jahr 2005 beging die Geschäftsführung unter massivem Druck auf die Belegschaft eine Tarifflucht mit einer deutlichen Verschlechterung der Rahmenbedingungen durch Erhöhung der Wochenarbeitszeit, weniger Urlaub, keine Gehaltserhöhungen mehr, keine Mehrarbeitszuschläge und selbst die Vermögenswirksamen Leistungen wurden gestrichen.

Jetzt folgt zum 20.06. der nächste Schritt, in dem die Geschäftsführung den Urlaubsanspruch für neue Mitarbeiter auf 25 Urlaubstage im Kalenderjahr reduziert, eine Woche weniger als es der Manteltarifvertrag vorsieht und 3 Tage weniger als die Kolleginnen und Kollegen vor Ort.

Vorangegegangen waren wohl innerbetriebliche Auseinadersetzungen mit Betriebsräten, da sich das Familienunternehmen bezüglich des Urlaubsanspruch jahrelang nicht an das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gehalten hat und jüngere Arbeitnehmer, trotz eindeutiger Rechtssprechung, bewusst durch einen reduzierten Urlaubsanspruch benachteiligt hat.