Samstag, 24. März 2018

Finke geht gegen Betriebsräte vor

Die inhabergeführte Unternehmensgruppe finke bekämpft weiter mit Nachdruck die Betriebsräte, um die Mitbestimmung der Arbeitnehmer zu schwächen.

Nach dem Tarifaustritt 2004 haben sich die Arbeitsbedingungen im Unternehmen drastisch verschlechtert. Spätestens seit der Beschäftigung neuer Geschäftsführer im Jahr 2011 wird die gesetzliche Mitbestimmung weiter massiv bekämpft.

Dies gipfelt zurzeit in konsequenter Nichtbeachtung der Mitbestimmungsrechte und der Kündigungen von langjährigen Betriebsratsmitgliedern.
Führungskräfte werden gezielt darauf angesetzt Betriebsratsmitglieder zu bespitzeln und diese bei kleinsten Nachlässigkeit zu melden, abzumahnen und dann zu kündigen.

Im Rahmen der anstehenden Betriebsratswahlen agiert die Unternehmensgruppe ebenfalls aktiv und stellt eigene Listen auf, um arbeitnehmernahe Betriebsräte aus den Ämtern zu drängen und arbeitgebergesteuerte Mitarbeiter zu installieren. Zweck ist auch hier das unterlaufen der Mitbestimmung sowie das ausspionieren von Betriebsräten.


Kommentare:

  1. Es ist traurig, wie man mit langjährigen Mitarbeitern in diesem Betrieb umgeht, nur weil sie im Betriebsrat tätig sind und für die Rechte der Mitarbeiter kämpfen. BR Mitglieder die schon ewig im Unternehmen sind, werden gekündigt oder es wird Ihnen einfach kaum noch Gehalt gezahlt. Erschreckend finde ich auch, dass es in diesem Unternehmen Führungskräfte gibt, die diese Spielchen mittragen (bekommen wahrscheinlich noch eine Prämie dafür). Die Führungskräfte profitieren übrigens auch vom Dasein eines Betriebsrat!

    AntwortenLöschen
  2. Es wird Zeit sich zu wehren!!!
    Mitarbeiter sollten zusammen halten anstatt sich zu bekriegen.
    Wie wäre es wenn alle mal geschlossen als Gruppe den Arbeitsplatz verlassen?
    Vielleicht geht dann mal ein Licht an in den Führungsetagen.

    AntwortenLöschen
  3. Führungskräfte??? Welche Führungskräfte? Etwa die, die nur
    dafür da sind unliebsame Mitarbeiter los zu werden? Schade nur, daß sie sonst nichts können. Man sollte doch erwarten können, daß zumindest Grundkenntnisse vorhanden sind...z.B. Warenpräsentation oder Mitarbeiterführung...aber völlig unwichtig! Sich dann aber wundern wenn es nicht läuft. Die Zeiten haben sich einfach geändert...statt immer nur auf den
    Betriebsrat ein zu hauen, sollte man sich mal lieber auf das
    Kerngeschäft konzentrieren!

    AntwortenLöschen

Wir freuen uns auf euer Feedback!